{"id":2628,"date":"2017-05-27T00:30:46","date_gmt":"2017-05-27T05:30:46","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfriends.net\/?p=2628"},"modified":"2017-05-24T13:06:08","modified_gmt":"2017-05-24T18:06:08","slug":"deutsch-ubf-in-bezug-auf-bonn-kapitel-follow-up-original-german","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/deutsch-ubf-in-bezug-auf-bonn-kapitel-follow-up-original-german\/","title":{"rendered":"Deutsch UBF in Bezug auf (Bonn Kapitel) &#8211; Follow Up [Original German]"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.slammers.de\/files\/slammers.de\/player-agency\/image\/Map-Bonn.gif?resize=284%2C306\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Medienberichte zum Bonner UBF-Kapitel<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><!--more(mehr...)--><\/p>\n<p class=\"src\">Der folgende Artikel erschien am 23.8.2002 im <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\" target=\"_parent\">Bonner General-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p class=\"src\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/artikel.php?id=48842\" target=\"_parent\">(Artikel im General-Anzeiger Online)<\/a><\/p>\n<h2>\u201eEr hat eine totalit\u00e4re Machtstellung\u201c<\/h2>\n<h4>Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Leiter der Bonner \u201eUniversit\u00e4t Bibel Freundschaft\u201c \u2013 Erzieherinnen, Nachbarn und Mitglieder berichten von vernachl\u00e4ssigten und geschlagenen Kindern<\/h4>\n<h5>Von Dagmar Blesel<\/h5>\n<p><b>Bonn.<\/b> Etwas versteckt, aber doch auff\u00e4llig zwischen den Gewerbetrieben liegt der riesige Bungalow. An Haupt- und Seiteneingang Schilder: Universit\u00e4t Bibel Freundschaft. Hinter den Mauern treffen sich koreanische und deutsche Mitglieder der Studentenorganisation University Bible Fellowship (UBF) regelm\u00e4\u00dfig zu Veranstaltungen.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"l\"><b>Treffpunkt<\/b> f\u00fcr UBF-Mitglieder ist in Bonn unter anderem dieser Bungalow. Der Leiter der Glaubensgemeinschaft ist vor einigen Monaten in das Haus gezogen. Foto: Malsch<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Leiter der Bonner UBF ist der Koreaner Peter Chang. Und gegen den ermittelt seit Herbst 2001 die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der K\u00f6rperverletzung.<\/p>\n<p>Chang gilt nach den Worten von Andrew Sch\u00e4fer, Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland, \u201eals Hardliner zwischen Loyalisten und Reformern der UBF\u201c. Chang hat f\u00fcr ihn eine \u201etotalit\u00e4re Machtstellung\u201c in der Bonner Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Bereits in den 80-er Jahren kamen Ger\u00fcchte auf, UBF-Mitglieder vernachl\u00e4ssigten ihre Kinder. Das Jugendamt wurde informiert, wei\u00df Sch\u00e4fer, es habe auch Untersuchungen gegeben. Ergebnisse sind allerdings nicht bekannt. Dem Jugendamt, so versicherte am Freitag eine Sprecherin der Stadtverwaltung, sei UBF durchaus ein Begriff. Man begegne der Organisation mit \u201epr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen\u201c, hie\u00df es dazu aus dem Amt.<\/p>\n<p>In Zeiten des Internets, berichtet Sch\u00e4fer, machten Reformwillige seit kurzem das \u00f6ffentlich, was sich bis dahin hinter Mauern und von der breiten \u00d6ffentlichkeit nicht wahrgenommen abgespielt haben soll. Zu den Berichten sagt der Sektenbeauftragte: \u201eIch halte sie durchweg f\u00fcr glaubhaft, denn es geht den Klagef\u00fchrenden in keinem Fall um eine Abrechnung mit dem, was sie etwa durch Ausstieg hinter sich gelassen haben, sondern um ein ernstes Bem\u00fchen, die UBF von innen her zu reformieren.\u201c<\/p>\n<p>Auf der Dortmunder UBF-Homepage schreibt eine Frau: \u201eM.\u00a0Peter erzieht die Kinder &#8230; mit Gewalt. Als das Kind (gemeint ist ihr Sohn) vor der T\u00fcr winselte, schlug er das Kind an seinen F\u00fc\u00dfen den ganzen Abend, bis es ersch\u00f6pft war, und auf dem Boden einschlief. Er meinte, dass er es dadurch zur Ergebung f\u00fchren wollte, weil der b\u00f6se Geist so aus ihm ausgetrieben worden sei.\u201c<\/p>\n<p>Und weiter: \u201eDer erste Sohn von Jakob und Sara &#8230; stie\u00df sich oft mit seinem Kopf aus Langeweile gegen die Wand, wenn seine Eltern ihn allein zu Hause lie\u00dfen.\u201c Das sei Nachbarn bekannt geworden, und die h\u00e4tten Anzeige bei der Polizei erstattet.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"r\"><b>Andrew Sch\u00e4fer<\/b> ist Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland. Foto: GA<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dass die Polizei das eine oder andere Mal \u00fcber Vernachl\u00e4ssigung von Kindern \u2013 die Eltern sind mit Gottesdiensten, Bibelstudium, Versammlungen und schriftlichen Berichten besch\u00e4ftigt \u2013 informiert wurde, best\u00e4tigte die Beh\u00f6rde.<\/p>\n<p>Ein Polizeisprecher sagte zum GA, B\u00fcrger h\u00e4tten einem Bezirksbeamten gesagt, Kinder w\u00e4ren der Jahreszeit entsprechend nicht richtig angezogen. Es sei Winter gewesen und die Kinder liefen barfu\u00df oder mit kurzen Hosen drau\u00dfen herum.<\/p>\n<p>Auch Kinderg\u00e4rtnerinnen best\u00e4tigen das. Sie haben festgestellt, dass bis vor ein, zwei Jahren Kinder der UBF eine ganze Woche lang in verschmutzter Kleidung herumliefen. Als ein Kind einmal sehr krank in den Kindergarten gekommen sei, h\u00e4tten die Erzieherinnen vergeblich versucht die Eltern zu informieren.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich habe man Chang erreicht, und \u201enach mehrfachem Dr\u00e4ngen\u201c sei das Kind nach zwei Stunden abgeholt worden. Mittlerweile sei das zwar besser geworden, doch die Kinderg\u00e4rtnerinnen sprechen nach wie vor von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten der Kinder: \u201eSie schreien, sind aggressiv.\u201c<\/p>\n<p>Nachbarn von UBF-Mitgliedern ist das ebenfalls aufgefallen: \u201eDie Kinder sind ver\u00e4ngstigt, in ihrer Entwicklung gest\u00f6rt.\u201c Selbst gesehen haben die Nachbarn, dass Kinder im Garten \u201e20 Minuten h\u00e4tten stramm stehen m\u00fcssen, w\u00e4hrend Chang den Rasen gew\u00e4ssert hat\u201c. Ein M\u00e4dchen habe ihnen einmal unter Tr\u00e4nen erz\u00e4hlt, \u201eOpa Peter\u201c habe mit einem Stock auf ihre H\u00e4nde geschlagen.<\/p>\n<p>Auch die Kinderg\u00e4rtnerinnen berichten von Schl\u00e4gen. Die Erz\u00e4hlungen der Kinder seien \u201eabsolut glaubw\u00fcrdig. Sie haben so viele Details geschildert\u201c. Unter anderem h\u00e4tten Eltern sogar gesagt, wenn das Kind ungehorsam sei, dann m\u00fcsse es geschlagen werden. K\u00f6rperliche Spuren von Gewalt bei den Kindern h\u00e4tten sie allerdings nicht gesehen.<\/p>\n<p>Zum Thema Gewalt hei\u00dft es auf der UBF-Homepage: \u201eM. Peter k\u00fcmmert sich in vieler Hinsicht sehr sorgf\u00e4ltig um alle Kinder der Mitarbeiter. Allerdings lernen die Kinder dadurch, ihm mehr zu gehorchen als ihren Eltern.\u201c Als er seinen Sohn ermahnt h\u00e4tte, er d\u00fcrfe seiner Schwester nicht auf den Kopf schlagen, h\u00e4tte er nur gesagt, M. Peter h\u00e4tte ihm erlaubt, dem M\u00e4dchen Kopfn\u00fcsse zu geben, wenn es ihm ungehorsam sei.<\/p>\n<p>Zum Stand des laufenden Verfahrens wollte sich die Staatsanwaltschaft \u201eaus ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden\u201c nicht \u00e4u\u00dfern. Ebenso wenig Changs Anwalt Stefan Hiebl: \u201eIch gebe keine Erkl\u00e4rung ab.\u201c Und der Koreaner selbst war f\u00fcr den GA nicht zu sprechen. Auch auf mehrmaliges Klingeln am Donnerstagabend wurde nicht ge\u00f6ffnet, obwohl sicht- und h\u00f6rbar Leben im Bungalow war. \u201eEr ist momentan nicht da\u201c, sagte schlie\u00dflich eine UBF-Mitarbeiterin, die zum Zentrum geradelt kam.<\/p>\n<h3>Die Geschichte der UBF<\/h3>\n<p>1961 gr\u00fcndeten Samuel Chang Woo Lee und die US-Amerikanerin Sarah Barry in der s\u00fcdkoreanischen Provinz Kwangju die sp\u00e4tere University Bible Fellowship (Universit\u00e4t Bibel Freundschaft UBF) als missionarische Studentenbewegung.<\/p>\n<p>Zunehmenden Studentenunruhen sollte eine geistliche Alternative angeboten werden. Das weltweite Zentrum der UBF ist Chicago. Nach ersten Reformversuchen um das Jahr 1976 kam es nach Angaben von Andrew Sch\u00e4fer, Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu ersten Abspaltungen in der UBF.<\/p>\n<p>Seit 1969 gibt es die Gemeinschaft auch in Deutschland. Zun\u00e4chst vor allem von koreanischen Krankenschwestern gegr\u00fcndet und missionarisch unter eigenen Landsleuten t\u00e4tig, ist sie seit 1978 in der Hochschulevangelisation an vielen deutschen Universit\u00e4ten aktiv \u2013 auch in Bonn.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Sch\u00e4fer wirbt sie \u2013 trotz Hausverbots \u2013 weiter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t. Ein Hochschul-Sprecher sagte allerdings, in j\u00fcngster Zeit seien keine Werber mehr aufgefallen. Vor zwei Jahren h\u00e4tte die Uni verf\u00fcgt, der UBF keine R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Damals habe die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in einem Rundbrief vor der \u201ean Hochschulen missionierenden bibel-fundamentalistischen Gruppierung University Bible Fellowship\u201c gewarnt. Die HRK sprach von einer \u201eweltweit sekten\u00e4hnlichen Gruppierung\u201c.<\/p>\n<h3>Der Glaube der UBF<\/h3>\n<p>Grundlage ihres Glaubens, so die UBF, sei die Bibel. \u201eWir glauben, dass die Bibel das durch den Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes ist. Die Bibel stellt f\u00fcr uns den Ma\u00dfstab des Glaubens und Handelns dar. Wir bekennen uns zum Apostolischen Glaubensbekenntnis.\u201c<\/p>\n<p>Nach Angaben des Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche im Rheinland, Andrew Sch\u00e4fer, gibt es keine nennenswerten Gespr\u00e4che zwischen der UBF und christlichen Kirchen. Mit Hilfe ihrer \u201eHirten\u201c suche die UBF bewusst einen pers\u00f6nlich-intimen Zugang zu den Menschen, oder wie es im UBF-Jargon hei\u00dft, den \u201eSchafen\u201c.<\/p>\n<p>Die UBF praktiziert das Zweierbibelstudium: Jeder sei ein Sch\u00fcler, jeder sei ein Lehrer, sage die Gemeinschaft. Sch\u00e4fer glaubt, dass das Zweierbibelstudium Konfliktpotenzial birgt. Die Organisation Hirte und Schaf, so die Hochschulrektorenkonferenz, berge die Gefahr der Abh\u00e4ngigkeit, zumindest f\u00fcr labile Personen, zum Beispiel Studierende in Pr\u00fcfungssituationen.<\/p>\n<p>Die laut Sch\u00e4fer \u201ehierarchisch organisierte Organisation\u201c der Hirten tr\u00e4gt zu dem Gef\u00fchl bei, dass die Schafe in einen Apparat zur Machtaus\u00fcbung hineingeraten. Zum Gemeinschaftsleben geh\u00f6re auch das \u201eSogam\u201c-Geben \u2013 eine Art pers\u00f6nlicher Schriftauslegungsakt, der meist ein Schuldbekenntnis, das gruppen\u00f6ffentlich vorgetragen werde, enthalte. Ein weiterer Aspekt der Glaubens- und Lebenspraxis sei die \u201eVerheiratung\u201c der Mitglieder.<\/p>\n<p class=\"r\"><a name=\"2002-08-30\"><\/a><\/p>\n<p class=\"src\">Der folgende erg\u00e4nzende Artikel erschien am 30.8.2002 im <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\" target=\"_parent\">Bonner General-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p class=\"src\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/artikel.php?id=49088\" target=\"_parent\">(Artikel im General-Anzeiger Online)<\/a><\/p>\n<h2>\u201eKinder bedankten sich f\u00fcr Z\u00fcchtigungen\u201c<\/h2>\n<h4>Schwere Vorw\u00fcrfe gegen Leiter der Bonner Universit\u00e4ts Bibel Freundschaft Peter Chang \u2013 Jugendamt sieht \u201enoch keinen Handlungsbedarf\u201c \u2013 Anh\u00f6rung Changs vor Staatsanwalt<\/h4>\n<h5>Von Frank Vallender<\/h5>\n<p><b>Bonn.<\/b> Sie verbrachten ihre Zeit meistens allein in einem Dachzimmer, mussten nach der Schule erst einmal mit knurrendem Magen Hausaufgaben machen, bevor sie die Reste der Erwachsenen zu essen bekamen, und f\u00fcr ihre Z\u00fcchtigung mit Stockschl\u00e4gen hatten sie sogar noch dankbar zu sein.<\/p>\n<p>Michael K\u00fcsters, 25 und Student in Bonn, war drei Jahre lang Mitglied der Bonner Universit\u00e4ts Bibel Freundschaft (UBF) und erhebt schwere Vorw\u00fcrfe gegen deren Leiter, den Koreaner Peter Chang.<\/p>\n<p>\u201eEr leitet keine Glaubensgemeinschaft, sondern betreibt einen Personenkult\u201c, sagt K\u00fcsters. Mitglieder der so genannten UBF-Reform bezeichnen ihn als \u201eSatan\u201c, der Unheil \u00fcber die UBF gebracht habe, wie im Internet unter \u201e<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.voy.com\/60734\/\" target=\"_parent\">www.voy.com\/60734\/<\/a>\u201c zu lesen ist. Auf den Web-Seiten der UBF-Reform finden sich ersch\u00fctternde Berichte \u00fcber die Zust\u00e4nde in der Bonner UBF.<\/p>\n<p>Wie berichtet, wurde die Staatsanwaltschaft im Oktober 2001 aktiv und ermittelt gegen Chang wegen des Verdachts der K\u00f6rperverletzung. Vor allem Kinder sollen unter seinen brutalen Erziehungsmethoden leiden.<\/p>\n<p>K\u00fcsters: \u201eDie Pflicht der Eltern war, den Willen ihrer Kinder zu brechen, damit sie Gehorsam lernen. \u00bbDie Kinder brauchen das\u00ab, sagte Chang, den alle Kinder Opa nannten.\u201c<\/p>\n<p>Wer sich zu viel um seine Kinder k\u00fcmmerte, galt als familienzentriert und musste Bu\u00dfe tun. K\u00fcsters: \u201e\u00bbGott k\u00fcmmert sich um unsere Kinder\u00ab, hie\u00df es.\u201c Changs eigene S\u00f6hne h\u00e4tten sich im UBF-Kreis sogar f\u00fcr Z\u00fcchtigungen bedankt.<\/p>\n<p>Michael K\u00fcsters geh\u00f6rt zu den wenigen Aussteigern, die offen und schonungslos Kritik an den Methoden der Bonner UBF \u00fcben. Andere sind da \u00e4ngstlicher: Da fast alle Frauen Chang h\u00f6rig seien, steckten kritik- und aussteigewillige V\u00e4ter \u201ein einer schweren Bredouille\u201c.<\/p>\n<p>Wenn sie Peter Chang \u00f6ffentlich kritisieren, drohe ihnen der \u00bbKnecht Gottes\u00ab, wie sich Chang nennt, dass sich die Frauen von ihnen scheiden lie\u00dfen. Denn UBF-Mitglieder f\u00fchrten keine normalen Ehen, sondern \u201esollen den Knecht Gottes mehr lieben als den eigenen Mann\/die eigene Frau\u201c.<\/p>\n<p>Peter Chang, der sich auch schon mal \u201eGott\u201c hat nennen lassen, wie ein anderes UBF-Mitglied im Internet schildert, ist ein kleiner, rundlicher Mann, der auf Neueinsteiger zun\u00e4chst einen sehr gem\u00fctlichen Eindruck mache, so K\u00fcsters.<\/p>\n<p>Chang habe Pharmazie studiert und stamme aus Korea, \u201ewas sicher ein Grund f\u00fcr seine Z\u00fcchtigungsmethoden ist\u201c. Doch selbst in Korea sei die Pr\u00fcgelstrafe vor zwei Jahren abgeschafft worden.<\/p>\n<p>Das Jugendamt ist noch nicht eingeschritten, obwohl Kinderg\u00e4rtnerinnen, die UBF-Kinder betreuen, der Stadt Meldung gemacht haben. \u201eBislang sieht man im Jugendamt aber keinen Handlungsbedarf\u201c, so eine Sprecherin der Stadt.<\/p>\n<p>Allerdings stehe die Stadt \u201ein bestem Kontakt zur Staatsanwaltschaft und Kripo. N\u00e4chste Woche gibt es zudem ein Gespr\u00e4ch mit dem Kindergarten.\u201c<\/p>\n<p>Im Internet ermutigt ein Verfasser vor allem die Frauen der Bonner UBF: \u201eBitte geht zur Polizei und erz\u00e4hlt eure Geschichte.\u201c Doch die Ergebung gegen\u00fcber Chang ist gro\u00df.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt, weil \u201eer sich\u201c, so K\u00fcsters, \u201evon jedem Mitglied versprechen l\u00e4sst, dass es den Hals f\u00fcr ihn hinh\u00e4lt, auch wenn es um F\u00e4lle geht, in denen Chang selbst mit dem Gesetz in Konflikt ger\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p>Der Student hat einmal miterlebt, wie Mitglieder ein schriftliches Treuegel\u00f6bnis vor der Eheschlie\u00dfung vorgetragen h\u00e4tten. Die Staatsanwaltschaft wird bald Peter Chang zu den Vorw\u00fcrfen anh\u00f6ren. Chang selbst ist telefonisch nicht zu erreichen, sein Anwalt zurzeit im Urlaub.<\/p>\n<p class=\"r\"><a name=\"2002-10-08\"><\/a><\/p>\n<p class=\"src\">Hier noch ein weiterer Artikel, erschienen am 8.10.2002 im <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\" target=\"_parent\">Bonner General-Anzeiger<\/a><\/p>\n<p class=\"src\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/artikel.php?id=50575\" target=\"_parent\">(Artikel im General-Anzeiger Online)<\/a><\/p>\n<h2>\u201eUnauff\u00e4llig sein und \u00f6ffentlich nicht mehr negativ auffallen\u201c<\/h2>\n<h4>Staatsanwalt wartet auf Erkl\u00e4rung des Leiters der Bonner \u201eUniversit\u00e4t Bibel Freundschaft\u201c<\/h4>\n<h5>Von Dagmar Blesel<\/h5>\n<p><b>Bonn.<\/b> Im Ermittlungsverfahren gegen Peter Chang, Leiter der Bonner \u201eUniversit\u00e4t Bibel Freundschaft\u201c (UBF), wartet die Staatsanwaltschaft weiter auf eine Erkl\u00e4rung des Koreaners. Sie ermittelt seit fast einem Jahr gegen ihn wegen des Verdachts der K\u00f6rperverletzung.<\/p>\n<p>Er steht im Verdacht, Kinder durch Z\u00fcchtigung misshandelt zu haben. Kinderg\u00e4rtnerinnen hatten von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten und Schl\u00e4gen berichtet. K\u00f6rperliche Spuren von Gewalt h\u00e4tten sie allerdings nicht gesehen (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.ubf-info.de:80\/ext\/ga200208.htm#2002-08-30\">der GA berichtete<\/a>).<\/p>\n<p>\u201eDie Ermittlungen dauern an\u201c, sagte Fred Apostel, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Inzwischen hat sich ein weiterer Zeuge \u2013 ein Ex-UBF-Mitglied \u2013 gemeldet, der laut Anklagebeh\u00f6rde belastende Aussagen gegen Chang und seine Gruppierung gemacht habe.<\/p>\n<p>Nach GA-Informationen gab es vor kurzem Streit zwischen Chang und dessen Rechtsanwalt Stefan Hiebl. \u201eDas Mandat ist erloschen\u201c, sagte Hiebl auf Anfrage. Ob er oder Chang es niedergelegt haben, wollte er nicht sagen. Der Bonner UBF-Leiter war nicht zu erreichen.<\/p>\n<p>Auf Tauchstation sind offenbar auch viele Mitglieder gegangen. Aussteiger \u00e4u\u00dfern Kritik im Internet nur noch vereinzelt. Unauff\u00e4llig sein und \u00f6ffentlich nicht mehr negativ auffallen \u2013 das ist offenbar das Motto der UBF im Moment. Dieser Eindruck entsteht auch am Haus der Organisation \u2013 zumindest in den vergangenen Tagen herrschte dort v\u00f6llige Ruhe: Keine abgestellten Fahrr\u00e4der, wie sonst \u00fcblich, weit und breit keine Studenten.<\/p>\n<p>Chang, so erfuhr der GA, kooperiert verst\u00e4rkt mit Kaleb Hong. Hong, Leiter der UBF Heidelberg, wurde j\u00fcngst zum Deutschland-und Europa-Chef ernannt. Deshalb, so glauben Insider, k\u00f6nnte das Zentrum in K\u00f6ln-Bonn nach S\u00fcddeutschland verlegt werden.<\/p>\n<p class=\"src\">(mit freundlicher Genehmigung des Bonner General-Anzeigers)<\/p>\n<p class=\"src\">Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.ubf-info.de:80\/ext\/ga200208.htm\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20041013180134\/http:\/\/www.ubf-info.de:80\/ext\/ga200208.htm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medienberichte zum Bonner UBF-Kapitel<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134,1,90,124,86,13,132,141,138,145],"tags":[],"class_list":["post-2628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-abuse","category-article","category-books","category-cults","category-denial","category-emotions","category-history","category-info","category-injustice","category-reports"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2628"}],"collection":[{"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2628\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}