{"id":3972,"date":"2018-01-26T12:41:04","date_gmt":"2018-01-26T17:41:04","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfriends.net\/?p=3972"},"modified":"2018-01-26T12:41:04","modified_gmt":"2018-01-26T17:41:04","slug":"bonn-ubf-zeugnis-von-andreas-p-vom-15-april-2001-original-german","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ubfriends.org\/ubfriends2015\/bonn-ubf-zeugnis-von-andreas-p-vom-15-april-2001-original-german\/","title":{"rendered":"Bonn UBF&#8211; Zeugnis von Andreas P. vom 15. April 2001 [Original German]"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/i.ytimg.com\/vi\/SrdMzYF6Olw\/maxresdefault.jpg?resize=610%2C343&amp;ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Am 14. April 2001 kam Andreas P., ein langj\u00e4hriges Mitglied von UBF Bonn, verheiratet mit damals 5 Kindern, mit seiner UBF-Gemeinde in erhebliche Schwierigkeiten. Peter Chang, der Leiter von UBF Bonn und Andreas\u2019 eigene Frau, die eine loyale Anh\u00e4ngerin des Leiters war, versuchten ihn zu \u201etrainieren\u201c, indem sie ihm seine Scheckkarte und die Schl\u00fcssel zu seiner eigenen Wohnung abnahmen. Er fl\u00fcchtete nach UBF Dortmund ins \u201eExil\u201c, wo er seine Probleme erkl\u00e4rte. Der Leiter von UBF Dortmund bat ihn, seine Erfahrungen und Probleme in einem Zeugnis aufzuschreiben. So setzte sich Andreas an jenem Osterwochenende hin, versuchte seine Gedanken zu sammeln und schrieb in diesem Zeugnis auf, was er hinsichtlich der Probleme von UBF Bonn auf dem Herzen hatte, unbeeinflusst von der Meinung von anderen. Tats\u00e4chlich wusste Andreas zu der Zeit nicht einmal, dass es in UBF eine \u201eReformbewegung\u201c gab, und auch nicht, dass eine Missionarin, die fr\u00fcher Mitglied von UBF Bonn war, bereits im Jahr zuvor einen ganz \u00e4hnlichen Beschwerdebrief geschrieben hatte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"ind\"><i>\u201eDa sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine J\u00fcnger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.\u201c<\/i>\u00a0(Johannes\u00a08,31.32)<\/p>\n<p>Lieber heiliger Vater, ich danke Dir, dass Du Jesus Christus, Deinen einzigen Sohn, in diese Welt gesandt hast, dass Jesus f\u00fcr unsere S\u00fcnden am Kreuz gestorben ist und dass er am dritten Tage auferstanden ist von den Toten. Vater, ich danke Dir, dass Du mich hierhin nach Dortmund gef\u00fchrt hast, um die Freiheit aus dem Evangelium zu erkennen. Schenke mir in dieser Stunde Deinen Heiligen Geist, dass ich nicht von meinem Gef\u00fchl oder Stolz geleitet, sondern aufgrund der Wahrheit \u00fcber mein bisheriges Leben und \u00fcber meine Erfahrung in Bonn nachdenke und Zeugnis dar\u00fcber ablege!<\/p>\n<p>Im Juli 1985 lud mich M.\u00a0Maria Park in der Mensa zu einem Bibelabend bei UBF Bonn ein. Sie sagte, dass ein Jurist etwas \u00fcber die Bibel vortragen w\u00fcrde. Der \u201eJurist\u201c war H.\u00a0Werner\u00a0K., der damals im ersten Semester Jura studierte und sein Glaubenszeugnis ablegte, dass er fr\u00fcher ein drogenabh\u00e4ngiger Hippie war, dass er aber glaubte, dass Jesus ihm alle seine S\u00fcnden vergeben und ihm das ewige Leben geschenkt hat. Dieses Glaubenszeugnis beeindruckte mich so sehr, dass ich das Bibelstudium mit M.\u00a0Maria Park begann. Damals litt ich sehr unter meiner S\u00fcnde, insbesondere unter meiner unkontrollierten Begierde, derentwegen ich den ganzen Tag niemals das tat, was ich tun sollte, sondern nur das, was mir gerade in den Sinn kam. Ich war dadurch in meinem Studium gescheitert und erwartete die Strafe Gottes f\u00fcr meine S\u00fcnde. Aber durch das Bibelstudium, insbesondere aber durch die Botschaft und die anschlie\u00dfende Bekanntmachung von M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang, durfte ich Jesu Wort aus Mt\u00a09,2: \u201eSei getrost, mein Sohn, deine S\u00fcnden sind dir vergeben!\u201c aufnehmen. Ich war \u00fcber die Gnade der S\u00fcndenvergebung begeistert und bezeugte dieses Wort vor meinen Kommilitonen, Eltern, Geschwistern und auch vor meinen Professoren. M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang k\u00fcmmerte sich um mich in allen Dingen wie ein Vater, indem er mir zeigte, wie man \u00fcberhaupt studieren kann. Er half mir, an Gottes Wort aus Mt\u00a06,33 zu glaubten und durch diesen Glauben mein Studium wieder aufzunehmen und es durch die Gnade Gottes sogar mit Note 1 abzuschlie\u00dfen. Ohne die Hilfe von M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang w\u00e4re dies niemals m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Wegen dieser Tatsache war ich auch bereit, \u00fcber einige Dinge, die mir gar nicht so biblisch erschienen, hinwegzusehen und M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang bedingungslos zu gehorchen, indem ich der Meinung war, dadurch Gott zu gehorchen. Ich m\u00f6chte mich hier nur an einige Dinge erinnern, die mir damals (ca. 1986) auffielen, die ich aber im Nachhinein verdr\u00e4ngte.<\/p>\n<p>Als ich mit M.\u00a0Stephanus Park einen Teppich im Zentrum verlegen sollten, gab uns M.\u00a0Peter die Orientierung, den Teppich einmal l\u00e4ngs auszurollen und dann abzuschneiden. Wenn wir das Restst\u00fcck in der Mitte durchschneiden w\u00fcrden, m\u00fcsste es auch f\u00fcr die Seite des Raumes reichen. Zu meiner \u00dcberraschung passte das Restst\u00fcck aber ganz genau. M.\u00a0Stephanus Park aber reagierte entsetzt und befahl mir, dass Restst\u00fcck durchzuschneiden. Ich konnte es nicht verstehen, aber er sagte, dass dies der Wille Gottes w\u00e4re. Als ich immer noch nicht verstand, erkl\u00e4rte er, dass der Knecht Gottes, M.\u00a0Peter, dies gesagt h\u00e4tte, und dass M.\u00a0Peter f\u00fcr ihn Gott w\u00e4re. Unter Protest musste ich den Teppich durch den \u201eGehorsam des Glaubens\u201c zerschneiden.<\/p>\n<p>Mehrere Male war ich dabei, als M.\u00a0Peter M.\u00a0Stephanus oder H.\u00a0Werner mit einem Holzstock auf die ausgestreckten Finger bzw. mit einem Baseballschl\u00e4ger auf die Beine schlug. Ich interpretierte dies so, dass sie dadurch das Leiden Jesu kennen lernen k\u00f6nnten und war bereit, selbst mit dem Stock geschlagen zu werden. M Peter praktiziert dieses Schlagen mit dem Stock bis heute. Er ist auch dazu \u00fcbergegangen \u201eKopfn\u00fcsse\u201c zu verteilen, bzw. Mitarbeitern anzuweisen, andere zu schlagen, um auf diese Weise ihren Gehorsam und ihre geistliche Gesinnung zu pr\u00fcfen. Wer nicht bereit war, andere auf M.\u00a0Peters Befehl hin zu schlagen, wie ich, wurde als ungl\u00e4ubiger Humanist abgestempelt.<\/p>\n<p>Insgesamt war es aber in den ersten Jahren (bis ca.\u00a01993) so, dass M.\u00a0Peter zwar ein sehr strenges Regime f\u00fchrte, dass ich aber wegen seines Erfolges stolz darauf war und \u00fcberzeugt davon, in M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang einen ganz besonderen Leiter gefunden zu haben, der alle anderen Leiter in der UBF weit \u00fcbertraf und selbst allerh\u00f6chstens von M.\u00a0Dr.\u00a0Samuel Lee \u00fcbertroffen wurde. Ich arbeitete gewisserma\u00dfen als \u201erechte Hand\u201c von M.\u00a0Peter.<\/p>\n<p>Im Jahr 1993 verlie\u00df ein Hirtenehepaar, H.\u00a0Yaoyu und H.\u00a0Qiuhuai, das zuvor nach Siegen ausgesandt war, die UBF. M.\u00a0Peter fuhr mit einigen Hirten zu ihnen, um mit ihnen zu sprechen. Mich nahm er nicht mit, obwohl ich H.\u00a0Yaoyus Hirte war, angeblich, weil sein Weggang meine Schuld gewesen war, und ich musste sp\u00e4ter mehrfach dar\u00fcber \u201eBu\u00dfe\u201c tun, obwohl nie erfahren habe, was genau geschehen war. Sp\u00e4ter schrieb er in einem Brief, dass er wahre Christen getroffen hatte. Ich habe danach nichts mehr von ihnen geh\u00f6rt. Sein Weggang war aber der Ausl\u00f6ser, \u00fcber die UBF in Bonn tiefer nachzudenken. Damals weidete ich noch einige andere Studenten. Einer von ihnen sagte nach unserer Konferenz: \u201eIch wundere mich, dass die Mitarbeiter und Hirten in K\u00f6ln und in anderen Zentren immer Freude ausstrahlen, w\u00e4hrend ihr in Bonn h\u00f6chstens dann lacht, wenn M.\u00a0Peter einen Witz oder jemand einen Fehler macht.\u201c<\/p>\n<p>Anfang der neunziger Jahre entschied sich M.\u00a0Peter seinen Doktortitel zu opfern und von nun an als Vollzeithirte zu leben. Vorher musste jeder Mitarbeiter schriftlich mitteilen, mit welchem Betrag er M.\u00a0Peter monatlich unterst\u00fctzen w\u00fcrde. Zus\u00e4tzlich zu diesem monatlichen Einkommen m\u00fcssen bestimmte Mitarbeiter ihm gro\u00dfe Summen bzw. Geschenke als \u201eDankopfer\u201c geben, z.B. nach der Geburt eines Kindes oder vor der Hochzeit. Er sagt, dass wenn man den Menschen nicht praktisch dankt, man Gott auch nicht dankt. Die H\u00f6he des Dankopfers legt er dabei oft selbst fest.<\/p>\n<p>Z.B. forderte er H.\u00a0Warmherz (Stefan) E. w\u00e4hrend der Bekanntmachungen auf, ihm als Dankopfer f\u00fcr die neue Arbeitsstelle einen neuen PKW f\u00fcr ca. 45.000 DM zu kaufen. Vor ihm musste H.\u00a0Jochen S. die Autos f\u00fcr M.\u00a0Peter bereitstellen, indem M.\u00a0Peter offiziell behauptete, gar kein Auto zu besitzen.<\/p>\n<p>Durch die Opferbereitschaft der Mitarbeiter f\u00fchrt M.\u00a0Peter ein ziemlich luxuri\u00f6ses Leben, indem er nur das beste Essen isst. Brot, das einen Tag alt ist oder einfache Speise r\u00fchrt er gar nicht an und beschimpft die Mitarbeiter, die ihm solches vorsetzen als geizig. Er investiert auch sehr viel Geld und Arbeitskraft der Mitarbeiter in den Ausbau seines Hauses und seines Gartens.<\/p>\n<p>Um die drei H\u00e4user zu finanzieren, mussten alle Mitarbeiter hohe Kredite (bis 50.000\u00a0DM), die teilweise ihre finanzielle Leistungsf\u00e4higkeit weit \u00fcberstiegen aufnehmen. H.\u00a0Xenofon G. musste einen Fl\u00fcgel f\u00fcr 26.000\u00a0DM kaufen. Dabei betonte M.\u00a0Peter immer wieder, dass wir diese Opfergaben freiwillig geben sollten. Wer sie aber nicht gab, wurde so lange gedr\u00e4ngt und bei den Versammlungen als ungl\u00e4ubig bezeichnet, bis er irgendwie den Betrag brachte.<\/p>\n<p>Am Ende dieses Jahres erfuhr ich \u00fcber H.\u00a0Andrea<span class=\"rem\">\u00a0[meine Frau]<\/span>, dass M.\u00a0Peter uns und zwei weitere Hausgemeinden<span class=\"rem\">\u00a0[mit \u201eHausgemeinden\u201c sind in UBF Ehepaare oder Familien gemeint]<\/span>\u00a0bestimmt hat, ein Dankopfer von jeweils 10.000\u00a0DM f\u00fcr die Renovierung des Zentrums zu geben. Um dieses Geld aufzubringen, konnte ich meinen Kindern keinen Saft mehr kaufen und wir hatten jeweils zwei Wochen vor dem n\u00e4chsten Gehalt kein Geld mehr, indem wir nur noch das billigste Essen a\u00dfen. Wie M.\u00a0Peter das Geld gebraucht hat, dar\u00fcber haben wir keine Kontrolle und auch keinen Einfluss. Er kauft sich sehr viele Dinge, wo er sie, nachdem er sie gekauft hat, oft nicht einmal auspackt und keinerlei Interesse mehr daran hat. Jedenfalls hei\u00dft in der UBF Bonn Gott zu danken eine Dankopfergabe zu geben, \u00fcber die M.\u00a0Peter uneingeschr\u00e4nkt verf\u00fcgen kann.<\/p>\n<p><b>Leben aus dem Gesetz:<\/b>\u00a0M.\u00a0Peter betont immer wieder, dass wir unser Leben in der Gnade f\u00fchren sollen. Tats\u00e4chlich wird das Leben in Bonn aber von einem engen Programm und verschiedenen Strafen bei Nichtbefolgung bestimmt.<\/p>\n<p>Der Sonntagsgottesdienst geht einschlie\u00dflich Mitarbeiterversammlung von 14:30\u00a0Uhr bis ca. 20\u00a0Uhr. W\u00e4hrend der Mitarbeiterversammlung gibt es verschiedene Bekanntmachungen, auch Missionsberichte u.\u00e4. Danach bringen wir die Kinder nach Hause und k\u00f6nnen um ca. 21\u00a0Uhr bis 22\u00a0Uhr anfangen, die Stellungnahme<span class=\"rem\">\u00a0[in UBF auch \u201eSogam\u201c genannt]<\/span>\u00a0\u00fcber die Sonntagsbotschaft zu schreiben, die wir bis sp\u00e4testens halb sieben am n\u00e4chsten Morgen abgeben m\u00fcssen. Um halb sieben haben wir \u201eLeiterversammlung.\u201c Da jeder entweder Gruppenleiter (3-6 Personen\/Gruppe), Kreisleiter (2 Personen\/Kreis) oder Hausgemeindeleiter ist, m\u00fcssen alle daran teilnehmen. Auf diese Weise ist\u00a0<em>jeder<\/em>\u00a0Leiter und\u00a0<em>keiner<\/em>. Die Mitarbeiter, die nicht rechtzeitig fertiggeworden sind oder zu sp\u00e4t kommen, m\u00fcssen mit erhobenen Armen, teilweise auch, indem sie einen Stuhl oder B\u00fccher tragen, hinten stehen bleiben. Wenn jemand seine Stellungnahme \u201egn\u00e4dig\u201c geschrieben hat dann kommentiert M.\u00a0Peter dies weiter nicht. Eine \u201egn\u00e4dige\u201c Stellungnahme sollte enthalten:<\/p>\n<ol>\n<li>Lob f\u00fcr den Knecht Gottes<span class=\"rem\">\u00a0[M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang]<\/span>, seine Hingabe, sein Hirtenherz und seinen harten geistlichen Kampf;<\/li>\n<li>\u00dcber die S\u00fcnde \u201eBu\u00dfe\u201c tun, die M.\u00a0Peter bei den Bekanntmachungen erw\u00e4hnt hat (als am letzen Sonntag, dem 8.4.2001, M.\u00a0Peter sagte, dass Jesus keine Schneckenmentalit\u00e4t hatte, taten die meisten \u00fcber ihre Schneckenmentalit\u00e4t \u201eBu\u00dfe\u201c);<\/li>\n<li>Eine Entscheidungen treffen, wie z.B. jeden Morgen um 5 Uhr im Zentrum zu sein oder jede Woche 12 Schafe zu weiden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf diese Weise gibt es kein geistliches Wachstum der Mitarbeiter, da sie jede Woche \u00fcber die gleiche S\u00fcnde, bzw. \u00fcber die S\u00fcnde, die gerade in der Botschaft behandelt wird, \u201eBu\u00dfe\u201c tun, so dass man die Stellungnahme auch gegen alte Stellungnahmen von vor einem oder zwei Jahren austauschen k\u00f6nnte.<span class=\"rem\">\u00a0[Ein anderes fr\u00fcheres Mitglied berichtet, dass ihm in diesem Sinne sogar empfohlen worden sei, seine Stellungnahmen abzuheften, damit er sie f\u00fcr sp\u00e4tere Zeitpunkte gleich parat habe.]<\/span><\/p>\n<p>Wer keine \u201egn\u00e4dige\u201c Stellungnahmen geschrieben hat muss damit rechnen, von M.\u00a0Peter beschimpft und als Teufelskind bezeichnet zu werden. Damit ist die S\u00fcndenvergebung<span class=\"rem\">\u00a0[aus Gnade nach Eph\u00a01:7]<\/span>\u00a0keine Tatsache, sondern die Errettung h\u00e4ngt vom jeweiligen \u201eGlaubenskampf\u201c und der Stellungnahme ab. Die Stellung als ein \u201eKind Gottes\u201c kann man dadurch wiedererlangen, dass man eine pers\u00f6nliche Stellungnahme schreibt, aus der f\u00fcr M.\u00a0Peter hervorgeht, dass man die Botschaft angenommen hat.<\/p>\n<p>Eine besondere Form des Trainings ist auch die Trennung der Familien, die damit begr\u00fcndet wird, dass der betreffende Mitarbeiter \u00fcber seine S\u00fcnde Bu\u00dfe tun oder ein bestimmtes Ziel wie z.B. die Deutschpr\u00fcfung erreichen soll. Dabei ist es M.\u00a0Peter, der bestimmt, ob und wie lange ein Mitarbeiter im Zentrum wohnen soll. Als ich aus \u00c4rger dar\u00fcber, dass ich kein Recht hatte, meine eigenen Meinung zu \u00e4u\u00dfern (ob ich dabei recht habe soll hier nicht das Thema sein; in diesem Fall war M.\u00a0Peter im Recht), eine Konferenz vorzeitig verlie\u00df, entschied M.\u00a0Peter, dass ich um Bu\u00dfe \u00fcber mein falsches Lebensziel zu tun zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Wochen von H.\u00a0Andrea<span class=\"rem\">\u00a0[meiner Frau]<\/span>\u00a0getrennt leben sollte. Als ich dann zu H.\u00a0Andrea sagte, dass sie kein Gott-zentriertes, sondern ein M.\u00a0Peter-zentriertes Leben f\u00fchren w\u00fcrde, verl\u00e4ngerte sie die Zeit der Trennung auf ein Jahr. Obwohl ich M.\u00a0Peter mehrfach gebeten habe, H.\u00a0Andrea einmal wegen dieses Anliegens anzusprechen, weil sie auf ihn geh\u00f6rt h\u00e4tte, war er nicht bereit, sondern hie\u00df ihre Entscheidung gut und unterst\u00fctzte sie darin. H.\u00a0Joachim\u00a0D. sollte einmal, um Bu\u00dfe zu tun, f\u00fcr zwei Jahre im Zentrum wohnen, und H.\u00a0Werner\u00a0K. sollte, um seinen Glauben zu pr\u00fcfen, unmittelbar nach seiner Hochzeit f\u00fcr ein Jahr allein nach Moskau ausgesandt werden. Unter anderem aus diesem Grund verlie\u00df er unsere Gemeinde.<\/p>\n<p>Als nach der MSU-Sommerbibelkonferenz 1999 die Zimmeraufteilung f\u00fcr das deutsche Missionsreiseteam so aussah, dass verheiratete Mitarbeiter zusammen auf einem Zimmer wohnen sollten, \u00e4nderte M.\u00a0Peter die Zimmeraufteilung unverz\u00fcglich, so dass immer zwei Hirten bzw. Hirtinnen in einem Zimmer wohnten und nur er allein mit M.\u00a0Sarah<span class=\"rem\">\u00a0[seiner Frau]<\/span>\u00a0in einem Zimmer wohnte.<\/p>\n<p>M.\u00a0Peter benutzt die Familien in vieler Hinsicht dazu, die Mitarbeiter zu kontrollieren. Nachdem er einige negative Erfahrungen mit rein deutschen Familien gemacht hat (ein Teil der Hausgemeinde wurde \u201eschwierig\u201c) stellt er aus diesem Grund nur noch gemischte Hausgemeinden auf. Wenn dann ein Hirte z.B. nicht gehorchen wollte, drohte er vor der gesamten Gemeinde offen damit, dass er seine Mitarbeiterin jederzeit wieder nach Korea zur\u00fcckschicken k\u00f6nnte. Bei der Heirat muss das Ehepaar auch zusagen, dass sie bereit sind, wie Priska und Aquila ihren Hals f\u00fcr den Knecht Gottes M.\u00a0Peter hinzuhalten<span class=\"rem\">\u00a0[R\u00f6mer 16,4]<\/span>.<\/p>\n<p><b>L\u00fcge als erlaubtes Mittel:<\/b>\u00a0Ein weiteres Problem ist, dass die L\u00fcge gegen\u00fcber der Welt mit Jesu Wort gerechtfertigt wird, dass wir klug wie die Schlangen sein sollen. Anfangs hatte H.\u00a0Michael C. gro\u00dfe Gewissenskonflikte, ob er sich f\u00fcr die Teilnahme an einer Konferenz von Anfang an, krankschreiben lassen sollte oder nicht. Heute ist dies f\u00fcr ihn, wie f\u00fcr die meisten anderen \u00fcberhaupt kein Problem. Als H.\u00a0Josef mit zur \u201eJ\u00fcngerschaftsfahrt\u201c zum Nordkap fahren sollte, aber keinen Urlaub bekam, erfand er kurzerhand eine kranke Schwester in Norwegen, die unbedingt seine Hilfe brauchte, was als eine Tat des Glaubens gew\u00fcrdigt wurde.<\/p>\n<p>In gleicher Weise wird auch die Zahl der Bibelstudien k\u00fcnstlich aufgebl\u00e4ht. Fr\u00fcher f\u00fchrten wir Gruppenbibelstudium, aber mit dem Ziel die Anzahl der Bibelstudien irgendwie zu erh\u00f6hen f\u00fchren die Mitarbeiter untereinander Bibelstudium. Au\u00dferdem wird jeder \u201eBibelkampf\u201c, d.h. jedes Gespr\u00e4ch mit einem Schaf, bei dem ein Wort weitergeben wird, dazugerechnet. Auf diese Weise werden aus 9 echten Zweierbibelstudien im Zentrum \u00fcber 200, die nach Chicago gemeldet werden.<\/p>\n<p>Die \u201eUniversit\u00e4t-Bibel-Freudschaft e.V.\u201c in Bonn ist ein eingetragener Verein. Als Verein m\u00fcssen wir Berichte \u00fcber Versammlungen und Vorstandssitzungen schreiben. Keine der Sitzungen hat jemals stattgefunden, alle Berichte waren frei erfunden, mit der Rechtfertigung, dass dies eine g\u00e4ngige Praxis bei allen Vereinen sei.<\/p>\n<p><b>Glaubenspr\u00fcfung:<\/b>\u00a0Wie Gott in Genesis den Glauben von Abraham pr\u00fcfte, so pr\u00fcft auch M.\u00a0Peter st\u00e4ndig den Glauben der Mitarbeiter, d.h. er pr\u00fcft insbesondere ihren absoluten Gehorsam des Glaubens. Wer durch eine \u201eGlaubenspr\u00fcfung\u201c durchf\u00e4llt, wird von der ganzen Gemeinde blo\u00dfgestellt. Solche Glaubenspr\u00fcfungen k\u00f6nnen sein: hohe Opfergaben geben oder seine Arbeitsstelle nach der Orientierung von M.\u00a0Peter k\u00fcndigen. Wenn M.\u00a0Peter dann zum Beispiel jemanden auffordert, einen hohen Betrag zu spenden, denkt er nicht dar\u00fcber nach, ob M.\u00a0Peter das Recht h\u00e4tte, solches von ihm zu fordern, sondern besch\u00e4ftigt sich nur damit, irgendwie den \u201eSieg des Glaubens\u201c zu erlangen und das Geforderte zu bringen. Im Jahr 1993 forderte mich M.\u00a0Peter auf, meine Arbeitsstelle an der Klinik zu k\u00fcndigen, um als Missionar nach Moskau ausgesandt zu werden. Durch den Glauben und in Dankbarkeit, dass Gott mein Gebet, als Missionar ausgesandt zu werden, erh\u00f6rt hatte, k\u00fcndigte ich meine Arbeitsstelle. Es war nur eine Pr\u00fcfung, ob ich bereit war, \u201emeinen Isaak zu opfern\u201c, und ich durfte meine K\u00fcndigung zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p><b>Namens\u00e4nderung:<\/b>\u00a0Um das Gebetsanliegen der Mitarbeiter zu behandeln, \u00e4ndert er h\u00e4ufiger die Namen der Mitarbeiter. Manchmal hat er an einem Abend die Namen mehrerer Mitarbeiter ge\u00e4ndert, weil er gerade dabei war. Jesus gab Simon auch den neuen Namen Petrus. Wir finden aber, dass Petrus auch sp\u00e4ter immer noch als Simon erw\u00e4hnt wird, so dass der neue Name nur ein zus\u00e4tzlicher Name ist, w\u00e4hrend er bei uns nicht mehr verwendet werden darf, au\u00dfer etwa bei Hochzeiten, wenn G\u00e4ste von au\u00dferhalb kommen, die sich sonst wundern w\u00fcrden. Dabei sind die Namen, die M.\u00a0Peter gibt, teilweise Namen die nach dem deutschen Namensrecht unzul\u00e4ssig sind, wie z.B. H.\u00a0Danke. Weitere Namen sind H.\u00a0Warmherz, H.\u00a0Ehrfurcht, H.\u00a0Fels. Diese Namens\u00e4nderung setzt er auch gegen den Willen der betroffenen durch. Ich hie\u00df darum ein halbes Jahr lang H.\u00a0Abraham, auch wenn ich M.\u00a0Peter wieder und wieder bat, meinen Namen zu \u00e4ndern. Immerhin hat meine Beharrliche \u201eRebellion\u201c gegen diesen Namen dazu gef\u00fchrt, dass er meinen Namen wieder ge\u00e4ndert hat, offiziell mit der Begr\u00fcndung, dass mein Sohn Abraham hei\u00dft und es keine Verwechslungen geben d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Die Namen der neugeborenen Kinder bestimmt auch M.\u00a0Peter allein. Einige Missionare und auch H.\u00a0Andrea sind von diesem Prinzip abgewichen und wurden deshalb hart wegen ihrer Eigenm\u00e4chtigkeit und ihres Ungehorsams getadelt. Ich selbst hatte kein Recht, auf die Namensgebung meiner Kinder Einfluss auszu\u00fcben.<\/p>\n<p><b>Eigene Gesundheit und Gesundheit der Mitarbeiter:<\/b>\u00a0In seiner Predigt und in seinen Bekanntmachungen tadelt M.\u00a0Peter immer wieder die Mitarbeiter, die wegen einer Erk\u00e4ltung zu Hause bleiben m\u00f6chte, auch dann, wenn sie \u00fcber vierzig Grad Fieber haben. Als ich im Jahr 1991 ein schwere Virusinfektion hatte, die so schwer war, dass ich wegen meines neugeborenen Sohnes nicht nach Hause kommen wollte, sollte ich im Zentrums mit M.\u00a0Paulus E. zusammen eine Wand renovieren. Ich bat M.\u00a0Peter eindringlich, dies nicht zu tun, weil ich M.\u00a0Paulus, der auch ein neugeborenes Kind, Maria, zu Hause hatte, nicht anstecken wollte. Aber er zwang mich, mit M.\u00a0Paulus zusammenzuarbeiten. Drei Tage sp\u00e4ter war die kleine Maria tot, wegen einer Entz\u00fcndung erstickt. Als sie starb, war keiner ihrer Eltern zu Hause. \u00dcber die n\u00e4heren Umst\u00e4nde ihres Todes habe ich nie etwas erfahren, mich qu\u00e4lten aber seitdem Schuldgef\u00fchle, weil ich zu schwach gewesen war, M.\u00a0Peter den Gehorsam zu verweigern.<\/p>\n<p>M.\u00a0Peter sorgt durch das Programm daf\u00fcr, dass alle Mitarbeiter unzureichend schlafen k\u00f6nnen, und ein Hauptthema der Stellungnahmen ist der \u201eSchlafgeist\u201c, unter dem die meisten Mitarbeiter leiden. Von Dienstag bis Donnerstag haben M\u00e4nner und Frauen jeweils eine abendliche Gebetsstunde. Dies wurde von M.\u00a0Peter vor drei Jahren begonnen, indem er sagte, dass er abends mit uns zusammen beten m\u00f6chte. In den letzten drei Jahren hat M.\u00a0Peter nur zweimal, und zwar lediglich als ein Beobachter, an dieser Gebetsstunde teilgenommen, indem er anschlie\u00dfend unser oberfl\u00e4chliches Gebet und unseren Schlafgeist mit schlimmen Worten tadelte. Mein Einwand, dass die Mitarbeiter vielleicht deshalb schliefen, weil sie nicht genug geschlafen h\u00e4tten, lehnte er einfach ab. Insgesamt schlafen die Mitarbeiter in Bonn t\u00e4glich maximal 4 bis 5 Stunden. Besonders wichtig ist die fr\u00fchmorgendliche Gebetsstunde, das T\u00e4gliche Brot, an der M.\u00a0Peter noch nie teilgenommen hat.<\/p>\n<p>Um seine eigene Gesundheit ist M.\u00a0Peter hingegen sehr besorgt. Er isst nur das allerbeste Essen, hat \u00fcberall in seinem Haus verschiedene Heimsportger\u00e4te aufgestellt, geht schwimmen und in die Sauna. Wenn er selbst krank ist oder sich krank f\u00fchlt, dann bleibt er im Bett. Wenn er wirklich einmal trotz einer Erk\u00e4ltung am Sonntag predigt, dann tut er es nicht, ohne seine Lebenshingabe f\u00fcr die Herde Gottes zu r\u00fchmen.<\/p>\n<p>Nach einer \u201eMissions\u201c-Reise in die USA oder nach Korea, die er h\u00e4ufig unternimmt, beten alle Mitarbeiter daf\u00fcr, dass M.\u00a0Peter die Zeitumstellung rasch \u00fcberwindet. Um die Zeitumstellung zu \u00fcberwinden, schl\u00e4ft M.\u00a0Peter dann viel. Von den Mitarbeitern, die mit ihm gereist waren, wird aber erwartet, dass sie ohne eine Sekunde der Umstellung sofort wieder am Programm teilnehmen. Die Missionsreise ist f\u00fcr M.\u00a0Peter beendet, wenn er nach der Landung im Bett liegt. F\u00fcr die Mitreisenden ist sie erst beendet, wenn sie einen tiefgehenden Missionsbericht geschrieben haben.<\/p>\n<p>Wenn ich daran denke, was M.\u00a0Peter von den Mitarbeitern verlangt, und wie er sich selbst betrachtet, dann erinnere ich mich oft an Jesu Wort aus Mt\u00a023,4: \u201eSie binden schwere und unertr\u00e4gliche Lasten und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger daf\u00fcr kr\u00fcmmen.\u201c<\/p>\n<p><b>Grundlage der Nachfolge ist nicht das Wort Gottes, sondern M.\u00a0Peters Meinung:<\/b>\u00a0M.\u00a0Peter tadelt die anderen gerne, indem er sie vor allen Mitarbeitern Hunde und Schweine und Teufelskinder und Knechte des Satans, als Dummkopf, als Gestapo-Kandidat (H.\u00a0Stefan E.), als F\u00e4lle f\u00fcr die Landesklinik (H.\u00a0Anja S., H.\u00a0Oliver S.) bezeichnet, wobei er gerne neue Schimpfw\u00f6rter ausprobiert. Meistens nehmen die Mitarbeiter diese Worte in ihrer Stellungnahme auf, um dann z.B. \u00fcber ihre Gestapo-Mentalit\u00e4t Bu\u00dfe zu tun. Er selbst ist aber, selbst aufgrund des Wortes Gottes, nicht bereit, Bu\u00dfe zu tun. Wenn er nach der Botschaft zum Beispiel sagt, dass er Bu\u00dfe \u00fcber sein mangelndes Hirtenherz tue, dann sieht dies so aus, dass nach dem Gottesdienst alle Mitarbeit f\u00fcr einige Stunden zum Schaffang gehen sollen, w\u00e4hrend er selbst nach Hause zum Abendessen f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Dabei ist es nicht so, dass er sich als gerecht bezeichnen w\u00fcrde. Ja er bekennt manchmal seine S\u00fcnde spontan relativ offen. Als er w\u00e4hrend seiner Bekanntmachung \u00fcber ein Fu\u00dfballspiel berichtete, dass er im Fernsehen gesehen hat, sagte er zumindest, dass er ein S\u00fcnder sei, weil er Fernsehen schaut w\u00e4hrend die Mitarbeiter in der Nacht mit der Stellungnahme k\u00e4mpfen. Er sprach auch drei oder viermal dar\u00fcber, dass er sich unwohl f\u00fchlt, wenn die Mitarbeiter ihn und seinen Glauben und seinen Glaubenskampf immer so loben, praktisch aber m\u00f6chte er nicht darauf verzichten.<\/p>\n<p>Vor allem aber ist er nicht bereit, einen Tadel von einem Mitarbeiter anzunehmen, selbst dann, wenn er mit dem Wort Gottes begr\u00fcndet ist. Ich habe einmal aufgrund von Gottes Wort einige Punkte bez\u00fcglich der Gemeindeleitung aufgeschrieben und wollte aufgrund dessen mit ihm sprechen. Er nahm das Blatt aus meiner Hand, ohne es eines Blickes zu w\u00fcrden, indem er mich tadelte: \u201eDu willst mich lehren?\u201c, wie die Pharis\u00e4er zu einem Blindgeborenen sprachen. Am Ende tat nicht er, sondern ich \u00fcber meinen Hochmut Bu\u00dfe.<\/p>\n<p><b>Kein Recht, eine eigene Entscheidung zu treffen:<\/b>\u00a0Obwohl die Hirten ausnahmslos erwachsen sind, hat nicht einer von ihnen das Recht eine eigene Entscheidung zu treffen, bzw. muss man damit rechnen, dass eine Entscheidung oder auch ein Versprechen, von M.\u00a0Peter jederzeit wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden kann. Auch was die Erziehung unserer Kinder angeht, haben wir kein Mitspracherecht. Weil Abraham<span class=\"rem\">\u00a0[mein Sohn]<\/span>\u00a0am Freitag an der Tagung teilnimmt, geht er abends normalerweise um 11\u00a0Uhr ins Bett. Am n\u00e4chsten Morgen muss er aber schon um 8\u00a0Uhr beim Fr\u00fchst\u00fcck im Gebetshaus sein. Auch unter der Woche kommt er, weil er z. B. am Mittwoch abend seine Stellungnahme vortragen muss, erst sp\u00e4t ist ins Bett, muss aber um sp\u00e4testens halb sieben zur Schule aufstehen. Er ist gerade 9\u00a0Jahre alt, und braucht eigentlich mehr Schlaf. Ich sehe, dass er wegen seiner M\u00fcdigkeit extrem reizbar ist. Aber H.\u00a0Andrea betrachtet dies als seine S\u00fcnde, und ich habe kein Recht, mehr Schlaf f\u00fcr meinen Sohn zu fordern.<\/p>\n<p>Einige Beispiele, in denen M.\u00a0Peter meine Entscheidung r\u00fcckg\u00e4ngig machte. Als ich im Jahr 1986 ins Zentrums (dem jetzigen Haus von M.\u00a0Peter) einzog, brachte ich meine Stereoanlage mit, die ich in den Keller stellte, weil sie f\u00fcr mich bis dahin wie ein G\u00f6tze war, und ich all mein Geld insbesondere in die Lautsprecher investierte. Als H.\u00a0Andreas O. aus K\u00f6ln zu Besuch kam und mir sagte, dass sie f\u00fcr das K\u00f6lner Zentrum noch einige gute Lautsprecher suchten, schlug ich ihm vor, meine zu nehmen, und wir packten sie ins Auto, und er brachte sie nach K\u00f6ln. Als M.\u00a0Peter davon erfuhr, war er au\u00dfer sich. Er behauptete, dass die Lautsprecher, da ich sie zum Zentrum gebracht hatte, sein Privateigentum seien, und ich musste sie von K\u00f6ln zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Im Sommer 1986, nach der Sommerkonferenz, wohnte ich noch in meiner eigenen Wohnung und machte Samstags h\u00e4ufiger Radtouren. Als ich mich entschied, das Zentrum in K\u00f6ln zu besuchen, und M.\u00a0Peter davon erfuhr, tadelte er mich hart und verbot es mir.<\/p>\n<p>Auch Besuche bei meinen Eltern hat er mir h\u00e4ufig verboten, so dass ich die letzten Jahre gar nicht mehr den Versuch unternommen hatte. Zur Weihnachtskonferenz 1986 in Rehe lud ich meine Mutter ein, indem ich ihr versprach, dass ich dann auch am heiligen Abend nach Hause kommen w\u00fcrde. M.\u00a0Peter wusste davon. Als wir uns nach der Konferenz verabschiedeten, rief mich M.\u00a0Peter zu sich, und verbot mir, zu meiner Mutter zu fahren. Vor ca. 4 Jahren wurde ich mit H.\u00a0Andrea zur Segnungsfeier des ersten Sohnes meines Bruder in eine freie evangelische Gemeinde in Bonn eingeladen. Nach Abstimmung mit M.\u00a0Peter sagten wir zu. Als ich am Sonntag nach dem Gottesdienst losgehen wollte, wurde ich von M.\u00a0Peter heftig getadelt und durfte nicht hingehen.<\/p>\n<p>Zum 80sten Geburtstag meiner Oma sagte H.\u00a0Andrea zu mir, dass wir sie unbedingt besuchen m\u00fcssten, da sie gerne einmal ihre Urenkel sehen wollte. Sp\u00e4ter wurde ich von H.\u00a0Andrea und M.\u00a0Peter hart getadelt, dass ich sie besuchen wollte.<\/p>\n<p><b>Abstimmungen:<\/b>\u00a0Manchmal gibt es in wichtigen Entscheidungen auch Abstimmungen, die aber nur eine reine Formsache sind. Als wir abstimmen sollten, ob wir das Gebetshaus (das Haus von M.\u00a0Peter) erwerben sollten, sprach sich in der ersten Abstimmung die Mehrheit dagegen aus. Daraufhin musste jeder Mitarbeiter seine Entscheidung pers\u00f6nlich begr\u00fcnden. Dabei wurden die Stimmen gegen einen Kauf immer weniger, und die zweite Abstimmung fiel einstimmig f\u00fcr den Kauf aus.<\/p>\n<p>Als wir abstimmen sollten, ob wir wie die K\u00f6lner Mitarbeiter f\u00fcr unser Zentrum einen Fl\u00fcgel f\u00fcr M.\u00a0Gloria brauchten<span class=\"rem\">\u00a0[sie begleitete den Gesang im Gottesdienst auf einem normalen Klavier]<\/span>, entschied sich die Mehrheit dagegen. Obwohl die meisten Mitarbeiter klare Argumente gegen einen Kauf vorbrachten und es immer klarer wurde, dass es M.\u00a0Peter nur darum ging, irgendwie mit Zustimmung der Mitarbeiter einen Fl\u00fcgel zu kaufen, stimmten am Ende alle f\u00fcr den Kauf des Fl\u00fcgels. Er wurde dann nicht gekauft, weil M.\u00a0Gloria sagte, dass sie einen Fl\u00fcgel auf keinen Fall br\u00e4uchte.<\/p>\n<p><b>Kindererziehung:<\/b>\u00a0M.\u00a0Peter k\u00fcmmert sich in vieler Hinsicht sehr sorgf\u00e4ltig um alle Kinder der Mitarbeiter. Allerdings lernen die Kinder dadurch, ihm mehr zu gehorchen als ihren Eltern. Als ich Abraham<span class=\"rem\">\u00a0[meinen Sohn]<\/span>\u00a0ermahnte, er d\u00fcrfe seiner Schwester nicht auf den Kopf schlagen, sagte er nur, M.\u00a0Peter habe ihm erlaubt, Elisabeth Kopfn\u00fcsse zu geben, wenn sie ihm ungehorsam sei. Wenn ich den Kindern eine Anweisung geben m\u00f6chte, drohen sie manchmal damit, es \u201eOpa Peter\u201c zu sagen. Elisabeth, meine \u00e4lteste Tochter beschrieb die Bedeutung von M.\u00a0Peter einmal mit ihren kindlichen Worten treffend: \u201eOpa Peter ist der Bestimmer.\u201c<\/p>\n<p>Weil M.\u00a0Peter sich um unsere Kinder k\u00fcmmert, sollen die Eltern ihm in verschiedener Weise dankbar sein. Tats\u00e4chlich half er einigen Kindern, wie z.B. dem Sohn von M.\u00a0Isaak Jeong, der im Alter von drei Jahren nicht in der Lage war, sich von sich aus zu bewegen oder zu artikulieren. Wenn man ihn irgendwo hinstellte, blieb er dort stundenlang bewegungslos stehen. Wenn man ihn dann woanders hinf\u00fchrte, ging er mit, um dann wieder regungslos stehen zu bleiben. Nachdem M.\u00a0Peter ihn ins Gebetshaus eingeladen hatte, wo er Gemeinschaft mit anderen Kindern hatte, war seine Verhaltensst\u00f6rung innerhalb weniger Wochen v\u00f6llig verschwunden. In diesem Sinne k\u00fcmmert sich M.\u00a0Peter sehr sorgf\u00e4ltig um die Kinder. Allerdings muss man die Frage stellen, ob solche St\u00f6rungen auch dann aufgetreten w\u00e4ren, wenn die Eltern Zeit gehabt h\u00e4tten, sich \u00fcber das Essen hinaus um ihre Kinder zu k\u00fcmmern, weil das Programm, das M.\u00a0Peter macht, so aussieht, dass die Eltern keine Zeit haben, sich um ihre Kinder zu k\u00fcmmern. Morgens wegen des T\u00e4glichen Brotes und Abends von 17:30\u00a0Uhr bis ca. 23\u00a0Uhr sind die meisten Kinder wegen des Programms oft allein zu Haus. Nur dort, wo wegen Anzeigen der Nachbarn die Polizei mehrfach kam, durfte einer der Missionare bei den Kindern bleiben, bzw. musste die Kinder, auch wenn sie klein waren, mit zum Zentrum gebracht werden.<\/p>\n<p><b>Stellungnahmen allein aufgrund von M.\u00a0Peters Botschaft:<\/b>\u00a0Alle Stellungnahmen, au\u00dfer die der neuen Schafe, m\u00fcssen aufgrund der Botschaft von M.\u00a0Peter geschrieben werden, wobei es das Ziel ist, den Kern dieser Botschaft zu finden und aufzunehmen, selbst dann, wenn dies im zugrundeliegenden Bibeltext gar nicht behandelt wird. Als ein Beispiel mag dienen die Botschaft \u00fcber die Zur\u00fcstung des Volkes f\u00fcr den Bundesschluss am Berge Sinai. Dort hei\u00dft es in 2.Mose 19,4: \u201eIhr habt gesehen, was ich mit den \u00c4gyptern gemacht habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerfl\u00fcgeln und euch zu mir gebracht.\u201c In der Botschaft wird dann beschrieben, wie eine Adlermutter ihre Jungen trainiert, indem sie sie auf ihren Fl\u00fcgeln hoch empor tr\u00e4gt, dann fallen l\u00e4sst, und im letzten Augenblick, kurz vor dem Aufschlagen, wieder auff\u00e4ngt. Keinem Biologen, den ich darauf ansprach, war solches bekannt, und auch unter den Hirten war klar, dass dies so nicht stimmte. Dennoch schrieben alle Mitarbeiter ihre Stellungnahme \u00fcber das \u201eAdlertraining\u201c, indem sie sich entschieden, Gottes \u201eAdlertraining\u201c durch den Knecht Gottes<span class=\"rem\">\u00a0[M.\u00a0Peter Chang]<\/span>\u00a0willig anzunehmen. Oft ist es auch so, dass in der Botschaft zwar Richtiges geschrieben wird, dies aber nicht aus dem Bibeltext folgt. In der Botschaft \u00fcber 1.\u00a0Korinther 15 wird Vers 15 zitiert: \u201eWir w\u00fcrden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt h\u00e4tten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt h\u00e4tte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.\u201c In der Botschaft hei\u00dft es, dass dieser Vers bedeuten w\u00fcrde, dass wir die Allmacht Gottes verneinten, wenn wir nicht an die Auferstehung glauben. Diese Aussage ist richtig, ich konnte sie aber beim besten Willen nicht aus\u00a0<em>diesem<\/em>\u00a0Vers ableiten. Als ich dies beim Gruppenbibelstudium erw\u00e4hnte, durfte ich fortan, seit mehreren Jahren, an keinem Gruppenbibelstudium mehr teilnehmen, und mir wurde Lernunwilligkeit und Hochmut vorgeworfen, weil ich die Interpretation von Gottes Knecht in Frage gestellt und ich den Knecht Gottes hatte lehren wollen.<\/p>\n<p><b>Divide et impera &#8211; Teile und herrsche:<\/b>\u00a0Fr\u00fcher gab es in Bonn zwei Kreise, von denen einer H.\u00a0Werner, den anderen ich \u201eleitete\u201c. Mit steigender Zahl der Mitarbeite aber sollte jeder die Funktion eines \u201egeistlichen Leiters\u201c \u00fcbernehmen, so dass Bonn nach dem Vorbild von Chicago in viele Gruppen und Kreise und Hausgemeinden eingeteilt wurde, so dass jeder in irgendeinem Sinne Leiter ist. Das Ziel sollte sein, dass jeder in der Lage sein sollte, Verantwortung f\u00fcr eine kleine Gruppe oder einen kleinen Bereich zu tragen. Tats\u00e4chlich aber wechselt die Zusammensetzung der Gruppen, der Kreise und ihrer Leiter st\u00e4ndig ab, so dass ich in diesem Jahr schon zum dritten Mal mit neuen Mitarbeitern zusammenarbeiten sollte. So wird vermieden, dass tiefere Beziehungen zwischen den Mitarbeitern entstehen. Die Beziehung innerhalb der Familien kontrolliert M.\u00a0Peter dadurch, dass er insbesondere intensive Gemeinschaft mit den Mitarbeiterinnen hat, indem sie ihm die Haare schneiden oder ihn massieren m\u00fcssen (H.\u00a0Anja, M.\u00a0Maria Jeong, M.\u00a0Pauline usw.) Hingegen schr\u00e4nkt er die Gemeinschaft in der Familie auf ein Minimum ein. Als ich M.\u00a0Peter darauf ansprach, dass ich mit H.\u00a0Andrea<span class=\"rem\">\u00a0[meiner Frau]<\/span>, obwohl ich in dieser Zeit zu Hause wohnte, \u00fcber Wochen hinweg keine Gemeinschaft haben konnte, entgegnete er mir, ich k\u00f6nne ja ihre Stellungnahme h\u00f6ren, das sollte Gemeinschaft genug sein. Ziel ist es, dass, meistens die Mitarbeiterinnen, \u00f6ffentlich bekennen, dass sie M.\u00a0Peter mehr lieben als ihren Ehemann. M.\u00a0Peter begr\u00fcndet dies darin, dass er sagt, dass Liebe zu Gott sich zuerst \u00fcber die Liebe zu den Knechten Gottes ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p><b>Vorbereitung der Opfergabe:<\/b>\u00a0M.\u00a0Peter dr\u00e4ngt uns, die Sonntagsopfergabe mit Dank- und Gebetsanliegen m\u00f6glichst einen Tag vorher und vor allem nicht von unserem \u00dcbrigen vorzubereiten. Dagegen ist nichts zu sagen. Nur er selbst bereitet keine Opfergabe vor, sondern M.\u00a0Sarah legt ihm vor dem Gottesdienst einen Umschlag mit seiner Opfergabe hin.<\/p>\n<p><b>Training durch endloses Wiederholen:<\/b>\u00a0Eine Methode, Gottes Wort \u201eaufzunehmen\u201c ist das endlose Wiederholen. Manchmal fordert M.\u00a0Peter die Mitarbeiter auf, ein bestimmtes Wort mehrere hundert Male zu schreien, \u201ebis Blut von ihren Stimmb\u00e4ndern kommt.\u201c Oft m\u00fcssen die Mitarbeiter ein Wort mehrere hundert Mal auf ein Blatt Papier schreiben und bei M.\u00a0Peter abgeben. Vor der Abendgebetsstunde mussten wir 50 mal: \u201eHabt Glauben an Gott!\u201c, gemeinsam schreien. Als H.\u00a0Joachim und H.\u00a0Oliver sich weigerten, mitzuschreien, wurden sie immer wieder mit b\u00f6sen Worte verurteilt. Zur Vorbereitung der Botschaft f\u00fcr Bibelschulen oder Konferenzen m\u00fcssen die Hirten seit neuestem zuerst ein zwanzigseitige Stellungnahme schreiben, dann den Bibeltext und dann die Botschaft auswendig lernen. Das Auswendiglernen des Bibeltextes ist biblisch, aber das Auswendiglernen der Botschaften hat mit Besch\u00e4ftigung mit dem Wort nicht mehr viel zu tun. Das Auswendiglernen geschieht so, dass die Prediger sich einen Monat vor ihrer Predigt jeden Abend von 20\u00a0Uhr bis 24\u00a0Uhr im Gebetshaus treffen und ihre Botschaft 4 Stunden lang \u00fcben m\u00fcssen. Sie sollen auf diese Weise \u00fcben, das Wort Gottes aufzunehmen. Das Problem dabei ist, dass dies zwingend ist, w\u00e4hrend M.\u00a0Peter sich selbst nicht ann\u00e4hernd so intensiv mit der Vorbereitung seiner Botschaft besch\u00e4ftigt, obwohl seine Botschaft bis auf die \u00c4nderung einiger Beispiel und Redewendungen, die Grundlage der Botschaft der Prediger ist. Ziel ist es also, nicht Gottes Wort, sondern M.\u00a0Peters Botschaft aufzunehmen.<\/p>\n<p>In der Regel h\u00f6ren wir die Konferenzbotschaften an den Sonntagen vor einer Konferenz, so dass wir \u00fcber alle Botschaften schon einmal Stellungnahme schreiben und mit den Stellungnahmen zur Konferenz kommen k\u00f6nnen. Die Schafe wundern sich dann immer, wie die Hirten so tiefgehende Stellungnahmen schreiben konnten. Auch auf der europ\u00e4ischen UBF-Sommerkonferenz 2000 hatten alle Bonner Mitarbeiter fertig ausgedruckte Stellungnahmen dabei.<\/p>\n<p>Wenn eine Botschaft wieder und wieder wiederholt wird, wie z.B. Mk\u00a06,37: \u201eGebt ihr ihnen zu essen\u201c, dann f\u00e4llt es zunehmend schwerer neue Bu\u00dfanliegen zu finden. Dennoch wiederholt M.\u00a0Peter die Botschaft so lange, bis er anhand unserer Stellungnahmen meint, dass wir die Botschaft aufgenommen h\u00e4tten. Oft aber hatte ich den Eindruck, dass wir die Botschaft nur deshalb wiederholten, weil M.\u00a0Peter wegen seiner Reisen oder sonstiger Angelegenheiten keine Zeit hatte, eine neue Botschaft vorzubereiten. Wenn er z.B. mit G\u00e4sten nach Italien, nach Bayern, Holland oder in die Schweiz fuhr, nahm er jedes mal sein Notebook mit, indem er uns bat, f\u00fcr die Vorbereitung seiner Botschaft zu beten. Ich erinnere mich nicht daran, dass er jemals nach solch einer Reise eine Botschaft am Sonntag gepredigt h\u00e4tte.<\/p>\n<p><b>Gebet vor Menschen:<\/b>\u00a0Das erste Mal darauf hingewiesen wurde ich von einem Schaf w\u00e4hrend der europ\u00e4ischen UBF-Sommerbibelkonferenz 1992. Damals fragte er mich: \u201eWarum schauen denn M.\u00a0Dr.\u00a0Samuel Lee und andere Leiter w\u00e4hrend des Gebets st\u00e4ndig auf, gehen umher und geben Anweisungen?\u201c Damals meinte ich, dass eben die Beziehung der Knechte Gottes zu Gott so tief sei, dass sie anders beten k\u00f6nnten als wir. In der Tat aber konnte ich dieses Verhalten auch bei M.\u00a0Peter h\u00e4ufig beobachten. Wenn wir mit allen Mitarbeitern im Kreis beten, dauert dies normalerweise ziemlich lange. In der Regel bleibt dann M.\u00a0Peter nicht an seinem Platz sitzen, sondern steht auf, l\u00e4uft im Zentrum umher, macht dies und das, dann kommt er zur\u00fcck, um einigen Mitarbeiter, die schlafen, Kopfn\u00fcsse zu verteilen, sagt einige Male \u201eAmen\u201c. Wenn er meint, dass unser Gebet nicht \u201eaufrichtig\u201c genug sei, l\u00e4sst er das Gebet abbrechen, und die Mitarbeiter sollen noch einmal von vorne, mit \u201ebu\u00dffertigem Herzen\u201c, d.h. m\u00f6glichst Laut und unter Tr\u00e4nen, beten. Danach geht er wieder hinaus. Dies kann sich auch mehrmals wiederholen, bis ihm unser \u201eGebetsgeist\u201c gef\u00e4llt. Sehr oft nimmt er am gemeinsamen Gebet nur als Zuschauer und \u201eGutachter\u201c teil. Oft gleichen seine Gebete und auch die Gebete von M.\u00a0Stephanus eher lauten Bekanntmachungen und Beschuldigungen der Mitarbeiter.<\/p>\n<p><b>Demonstrationen seiner Macht:<\/b>\u00a0Oft steht M.\u00a0Peter w\u00e4hrend der Versammlung auf, um im Zentrum auf und ab zu gehen oder sich scheinbar desinteressiert mit anderen Dingen zu besch\u00e4ftigen. Das Aufstehen und Umhergehen w\u00e4hrend alle anderen sitzen wird auch von Offizieren ge\u00fcbt, um dadurch ihre Position zu zeigen.<\/p>\n<p><b>Schminken beim Gottesdienst:<\/b>\u00a0M.\u00a0Peter fordert insbesondere von den Missionarinnen, dass sie sich Dauerwellen in ihre Haare machen lassen und zum Gottesdienst auff\u00e4llig geschminkt, m\u00f6glichst mit einem knallroten Lippenstift und viel Make-up im Gesicht erscheinen. Obwohl auch H.\u00a0Andrea dies nicht gef\u00e4llt, und obwohl die Bibel sagt, dass der Schmuck der Frauen nicht \u00e4u\u00dferlich sein soll, befolgt sie dies, so dass mich einmal ein Schaf fragte, warum die Missionarinnen wie Prostituierte geschminkt seien. Sie sind es, weil M.\u00a0Peter dies gef\u00e4llt und weil sie ihm mehr gefallen m\u00f6chten als Gott.<\/p>\n<p>Die aufgef\u00fchrten Punkte sind nicht vollst\u00e4ndig und erst einmal ohne klare Ordnung aufgeschrieben. Ich bete aber daf\u00fcr, dass dadurch das Wesen der UBF in Bonn aufgedeckt wird. Ich halte M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang f\u00fcr einen Menschen, der vom Herzen das Werk Gottes tun und anderen Menschen helfen m\u00f6chte, der aber aufgrund seiner jahrelangen Machtposition seine eigene Schw\u00e4che nicht mehr wahrnimmt und denkt, dass au\u00dfer ihm niemand das Werk Gottes in Bonn und auch in Deutschland tun k\u00f6nnte. An dieser Entwicklung ist nicht er allein, sondern sind alle Bonner Mitarbeiter, insbesondere auch ich selbst, durch unsere Bequemlichkeit und unsere Feigheit mit schuldig geworden. Ich bete, dass Gott mir all meine Feigheit vergibt, und dass Er, angefangen von mir, UBF Bonn erneuert und auch M.\u00a0Dr.\u00a0Peter Chang als einen Gemeindeleiter nach Seinem Willen und gem\u00e4\u00df Seinem Wort erneuert.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20040325194007\/http:\/\/www.ubf-info.de:80\/int\/bonn\/andreasp200104.htm\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20040325194007\/http:\/\/www.ubf-info.de:80\/int\/bonn\/andreasp200104.htm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 14. April 2001 kam Andreas P., ein langj\u00e4hriges Mitglied von UBF Bonn, verheiratet mit damals 5 Kindern, mit seiner UBF-Gemeinde in erhebliche Schwierigkeiten. 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